Mediation

Mediation ist wie eine Zeitlupe. Spielzüge aus dem realen Leben werden verlangsamt nach-verfolgt, analysiert und reflektiert: um sich dann im realen Leben wieder neu zu positionieren…

Mediation ist ein Instrument der Konfliktlösung. Die Mediatoren geben keine Ratschläge, sondern unterstützen die Konfliktparteien, eigene Lösungen zu finden. Wertschätzung, Achtsamkeit und Einfühlung schaffen im Zeitlupenmodus den Rahmen einer Verständigung.

(Die Freiburger Akademie Zweisicht  hat dazu ein selbstredendes auf Youtube ein Erklärvideo veröffentlicht: Mediation“ (SimpleShow) 

Gewaltfreie Kommunikation

Kern und Herzstück dieses Mediationsverständnisses ist die Gewaltfreie Kommunikation nach dem Modell des 2015 verstorbenen politischen Mediators und Psychologen Dr. Marshall Rosenberg. Er entwickelte dieses Modell in der Tradition der humanistischen Psychologie. Rosenberg war Schüler von Carl Rogers (1902-1987), dem Begründer der personenzentrierten Gesprächstherapie.

Lebensbereichernde Erziehung

Wenig bekannt ist, dass Rosenberg auch ein Schulkonzept entwarf, das Erziehung so verstand, das sie Leben bereichert (Rosenberg, Life enriching education). Dieser Ansatz, der an den Bedürfnissen von Schülern und Lehrern ansetzt, ist im Lichte reformpädagogischer, konstruktivistischer und systemischer Didaktikansätze äußert aktuell und kann den Schulalltag bis heute bereichern.