II. PHILOSOPHISCHE ANALYSE DER SUBJEKTVORSTELLUNGEN


Die Philosophie könnte zur Klärung beitragen, was mit dem Begriff Subjekt in der Industrie und Bildung jeweils gemeint ist. Erst nach der Analyse und dem Befund wird die immense Bedeutung der Kernfrage klar: Welches dieser Subjekte wird in der die digitale Zukunft das Rennen machen? Sich nachhaltig durchsetzen?? Eher das sich jederzeit selbstoptimierende Selbst vom Schlage des knallharten homo oeconomicus oder eher das autonome Subjekt vom Schlage des smarten homo democraticus? Danach können dann sich abzeichnende Konturen einer Bildungslandschaft 4.0 erkannt und mögliche Konsequenzen für das Bildungssystem von morgen abgeleitet werden. 

Was genau das Subjekt ist, wurde seit den Tagen der Aufklärung recht unterschiedlich interpretiert. Diesen bislang ungeklärte Zank aus der Tradition der europäischen Aufklärung schleppen wir bis heute mit uns herum.

SUBJEKTTHEORIEN IN DER AUFKLÄRUNG

Die Epoche der europäischen Aufklärung war geistesgeschichtlich der Big-Bang, aus dem sich die Moderne erhob. Das Subjekt und seine von Religion und Obrigkeit losgelöste persönliche Freiheit wurden zum Ausgangs- und Zielpunkt. Gemeinsam ist allen Strängen die herbeigesehnte Befreiung aus absolutistischen und merkantilistischen Systemen: das war das erklärte Ziel aller Aufklärer. Damit trat das Individuum und seine Rechte in den Mittelpunkt. Die persönliche Freiheit und das politische Selbstbestimmungsrecht führten zu sich immer weiter ausdifferenzierenden Freiheitsvorstellungen von Religion, Meinung, Wissenschaft und Ökonomie. Dem Staat kam in diesem Konstrukt die Aufgabe, nicht Pflichten von den Bürgern zu fordern, sondern stattdessen den Schutz der Freiheitsrechte zu gewähren und durch das Gewaltmonopol zu schützen.

Vor allem 2 Subjektmodelle haben sich entwickelt und in der weiteren Geschichte etabliert. Ihr Unterschied beruht auf unterschiedlichen Menschenbildern. Das utilitaristische Subjektkonstrukt entstand im Kontext der angelsächsischen Aufklärungstradition und wurde von berühmten schottischen Denkern wie John Locke, David Hume und Adam Smith maßgeblich bestimmt und geprägt. Die Empiristen – und in deren Folge auch die meisten Ökonomen, die sich auf diese Tradition berufen – nehmen an, das real nur das ist, was in der faktischen Gegebenheit, also der Erfahrung, objektiv nachprüfbar lässt: verifizier- oder falsifizierbar mit Zahlen. Das Bewusstsein ist ein tabula rasa und wird lediglich von Sinneseindrücken bestimmt. Und daraus leitet sich eine Subjektvorstellung ab, die den Menschen lediglich auf den Nutzen reduziert. Denn die Erfahrung zeigt: Menschen handeln nur nach ihrem Vorteil oder ihrem erhofften Glück. Alles andere, z.B. Altruismus oder Nächstenliebe, sind Kopfkino. Nur der Eigenvorteil ist Handlungsprinzip. Diese anthropologische Grundannahme durchzieht alle utilitaristischen Ansätze, die sich besonders im angloamerikanischen Kulturbereich verbreiteten. Nur die ökonomischen Schriften des Moralphilosophen Adam Smith (1723-1790), die aus dem englischen Empirismus abgeleitet waren, wurden zum weltweit verbreiteten Paradigma des liberalen Ökonomismus. Und gilt bis heute und beflügelt die Ökonomen.

In Deutschland wuchs um den Königsberger Philosophen Immanuel Kant (1724-1804) die sogenannte transzendentalphilosophische Tradition, die sich bewusst von der empiristischen abgrenzt: und zwar in der Anthropologie. Das Subjekt ist durch seine praktische Vernunft nicht nur vorteilsgesteuert. Die Transzendentalphilosophie sucht nach den Bedingungen der Möglichkeiten, die das Erkennen und Handeln ermöglichen. Dabei stimmt eines mit den Empiristen überein. Erkennen ist immer an die Erfahrung gebunden. Alles andere führt in unbeweisbare Spekulation. Klar grenzt sich Kant damit von einem deduktiven Weg ab, der lediglich aus einem abstrakt oder metaphysisch formulierten Sollensanspruch, z.B. in Ableitung einer Offenbarung, eine normative Moral für das Handeln abzuleiten versucht. Aber es gibt eine Verbindung von Empirie und der Vernunft. Die Erfahrung von außen ist zwar der Auslöser jeder Erkenntnis; aber die der Vernunft innewohnenden und vorgegebenen Kategorien: z.B. Raum und Zeit, können diese Erfahrung von außen strukturieren. Das ist ein induktiver Weg: Die Vernunft hat die Kraft, die wahrgenommenen Daten und Fakten mit praktischer Logik und z.B. mit verallgemeinerbaren, moralischen Kategorien zu bewerten und in entsprechende Handlungsschritte umzusetzen.

Diese anthropologische Differenz prägt unschwer erkennbar bis heute zahlreiche Auseinandersetzungen und Dispute. Das Insistieren auf den Nutzen oder die Gewinnmaximierung ebenso wie das Einfordern von Menschenwürde. Der Ursprung dieser Differenz: nämlich die unterschiedlichen Interpretationen vom Menschsein und die damit verbundenen Definitionen vom Subjekt, werden theoretisch heute aber lediglich auf der akademisch-wissenschaftlichen Ebene noch ausgetragen.[i] Diese Differenzen in der Praxis zu erkennen und auszuleuchten ist jedoch entscheidend, um den tiefen Graben zwischen der ökonomischen und politisch-demokratischen Mentalität im Mainstream der Gegenwart zu verstehen. Auch im Bildungsbereich finden wir beide Vorstellungen. Und haben Auswirkungen auf das Verständnis von dem, was die Relevanz von Ethik für jeden der Anhänger tatsächlich meint.

AUSWIRKUNGEN AUF DAS ETHIKVERSTÄNDNIS

In den auf der Transzendentalphilosophie basierenden Ethikmodellen stützt sich die Vorstellung über das Gerechte und Gute auf einen qualitativen Anspruch, der traditionell als das Sittliche Sollen bezeichnet wird. Dieser Horizont erschließt sich aus der moralischen Vernunft, die sich in Kategorischen Imperativen diskursiv auszudrücken vermag. Grundlage ist die Vorstellung eines autonomen Subjekts, das eben nicht nur wie im Empirismus nach dem Eigenvorteil handelt und funktioniert, sondern die Fähigkeit hat dank der Praktischen Vernunft, ohne – um Kant zu zitieren – „Leitung eines Anderen“, sich selbst Gesetz geben zu können.[ii] Das ist Autonomie. Dazu befähigt die moralische Vernunft und leitet das Subjekt. Dieses sittliche Sollen zeigt sich z.B. in der Verantwortung, die wir spüren und die wir dann unserem Handeln zugrunde legen. Das Handeln wird vom autonomen Subjekt dank der moralischen Vernunft als gut oder böse, gerecht oder ungerecht wahrgenommen. Das gespürte und erkannte Sollen ist nicht die quantitative Summe von messbaren Fakten, sondern hat eine sittliche Qualität – die jeder kennt, der mit seinem Gewissen schon in Nöte kam.

Ethik in diesem Sinne normiert keine alltäglichen Handlungen und gibt keine konkreten Anweisungen, sondern ist eine Reflexion über das moralische Zustandekommen von Urteilen. Es beschreibt erkenntnistheoretisch die Kriteriologien, die dem ethisch-formalen Urteilen des autonomen Subjekts und der Gesellschaft zugrunde liegen. Sie basieren auf der Annahme einer moralischen Vernunft, die Erfahrungen und sinnliche Eindrücke bewerten kann und diese diskursiv verallgemeinerungsfähig machen. Dies begründet dann Grundwerte wie Menschenrechte, Würde, etc.

Diese Kriterien dürfen nicht als Gebrauchsanleitung oder Handlungsanweisung für den Alltag (z.B. in Schule, Familie oder Beruf) missverstanden werden. Vielmehr sind die sich der Vernunft erschließenden Grundwerte jeweils die Basis für den formalen Horizont, der dann induktiv auf die konkrete Mit- und Umwelt mit ihren materialen Bedingungen zu transformiert und auf ihre Bedürfnisse hin zu übersetzet wird.  Und zwar im demokratischen Diskurs, der auf den Einsichten der Kategorischen Imperative fußt. Mit diesen formalen Leitorientierungen werden dann Urteile über konkrete Anwendungen erst möglich. Sie bilden den Rahmen für entsprechende Entscheidungen, Regelungen, Gesetze und Vorschriften. Und im Lichte der Vernunft begründ- und nachvollziehbar. Als solche sind also die Grundsätze für das formale Urteil normativ verbindlich – nicht die konkreten Anwendungen.

Schauen wir nun auf das Ethikverständnis des Empirismus bzw. der Ökonomik. Dort herrscht ein – auch für das Alltagsempfinden vielleicht eher überraschendes – quantitatives und reduziertes Verständnis vor: Als das Gute und Gerechte gilt schlichtweg das, was den Nutzen maximiert. [iii] Das überrascht dann aber doch nicht mehr ganz so, wenn wir es mit der Logik des utilitaristischen Menschenbildes zusammenbringen. Wie oben gezeigt, scheint nach der Erfahrung das Subjekt nur dann sinnvoll zu handeln, wenn es seinen Nutzen mehren kann. In der Ökonomik leitete sich daraus das Leitbild der Unsichtbaren Hand ab. Wenn alle Wirtschaftssubjekte nach dem Prinzip des Eigenvorteils handeln, führt das quasiautomatisch – also unsichtbar gesteuert – zum Wohlstand für alle. Auf dieser anthropologischen Annahme des englischen Empirismus basiert die gesamte postmoderne Ökonomik. Allerdings spielt die Qualität, z.B. ein sittlicher Anspruch, dabei keine Rolle. Oder wird sogar als Hemmnis für den quantitativen Nutzen gesehen. Als ethisch sinnvoll wird nur das gesehen, was zur quantitativen Steigerung führt. Die Dimension von persönlicher Verantwortung spielt in diesem Verständnis kaum eine Rolle. Massenentlassungen sind ethisch gerechtfertigt, weil sie den Unternehmenswert oder den shareholder value steigern. Die Verantwortung, z.B. für langjährige Mitarbeiter, wird ausgeblendet. Soziale, ökologische, menschenrechtliche oder freiheitliche Aspekte haben im engen Horizont dieses ökonomischen Ethikverständnisses nur eine untergeordnete Bedeutung. Der Staat hat lediglich die Aufgabe, Rahmenbedingungen zu schaffen, die den freien Handel und die freie Produktion sichern.

MODERNE ETHIKTHEORIEN

Beide Modelle aus der Aufklärung bestimmen Ethikmodelle der Gegenwart. Dort können zwei als Beleg angeführt werden.

Spiel- und Entscheidungstheorie: Diese sind in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden und vielfach mit ökonomischen Nobelpreisen ausgezeichnet worden. Sie wurden im Kalten Krieg zur Strategieprognose entwickelt. Diese Theorien dienten dazu, die Wahrscheinlichkeit eines atomaren Erstschlages durch den Feind abzuschätzen. Ihre Grundlage ist die Logik des Nutzens; ihr philosophischer Background das utilitaristische Menschenbild, das in den angelsächsischen Breitengraden weit verbreitet ist. Diese Theorien analysieren den möglichen Zusammenhang von sich gegenseitig bedingenden Aktionen sowie von möglichen Strategien und Deals der beteiligten Akteure. Angenommen wird, dass diese meist so handeln, dass sogenannte win-win Situationen entstehen. Heute werden sie in der Ökonomik eingesetzt, um – ganz allgemein gesprochen – das Handeln und Tauschen von Wirtschaftssubjekten unter der Annahme wirtschaftlicher Rationalität abzubilden. Sittliche Grundlagen gelten nur für den Fall, dass Moral, Normativität, Regeln der Optimierung von Nutzen dienen: durch Kooperation oder durch das Verweigern von Zusammenarbeit.

Die Konsequenz zeigt das bekannte Gefangenendilemma. Zwei Verbrecher, die gemeinsam eine Straftat verübten, werden verhaftet und warten voneinander isoliert in Gefangenenzellen auf ihren Gerichtsprozess. Nun wird in diesen Theorien überlegt, wie die beiden jeweils bei der anstehenden Gerichtsverhandlung aussagen werden: und zwar ohne vorherige Absprache. Belasten sie jeweils den Mittäter und beteuern ihre eigene Unschuld? Geben sie eine Teilschuld zu? Lassen sie sich auf einen Deal mit der Staatsanwaltschaft ein? Von ihrem Verhalten wird die die Höhe der zu erwartenden Strafe abhängen. Die möglichen Optionen werden in Entscheidungsmatrixen dargestellt. Das wird inhaltlich an dieser Stelle hier nicht weiter vertieft, denn es geht hier um einen formalen Aspekt, der für das Weitere nachdenkenswert ist.

Und zwar um die Begründung von Entscheidungen. Bei allen angenommenen Entscheidungsoptionen geht es nur darum, wie es quantitativ zu einer möglichst geringen Strafe kommen kann. Wie also eine Situation entsteht, von der beide profitieren. Durch eine geringe Strafe oder gar Freilassung. Um die Einsicht in das Vergehen geht es dabei nicht. Nur die Strafvermeidung wird in diesen Theorien als das leitende Entscheidungsmotiv angenommen. Außeracht gelassen wird, ob das Verbüßen einer angemessenen Strafe vor dem Forum der moralischen Vernunft nicht dem Vergehen angemessen wäre. Blende ich das ein, ändert sich der formale Horizont des Urteilens. Nicht mehr der der Nutzen, sondern die Gerechtigkeit oder Reue oder Verantwortung werden nun zum Maßstab des Urteils. In den Spiel- und Entscheidungstheorien wird diese Dimension von vornherein ausgeblendet – und das ist problematisch.

Moralpsychologie: Anders gelagert sind Entscheidungsmodelle, die für Entscheidungen die moralische Vernunft ins Zentrum stellen, um ein Dilemma zu lösen. Grundlage dieser Theorien sind die Forschungen des amerikanischen Psychologen Lawrence Kohlberg aus den 1960-1980er-Jahren des letzten Jahrhunderts. Kolhlberg forschte als Jude unter dem Eindruck des Holocausts über die Möglichkeiten der Gewissensbildung.Bei zu lösenden Dilemmata wird nicht die Nutzenmehrung, sondern eine moralische Abwägung als Handlungsmotiv angenommen. Je nach Reife und Entwicklung ist der Mensch, das Subjekt, fähig, nach Regeln der moralischen Vernunft (z.B. den Kategorischen Imperativen) die Auswirkungen und Folgen seines Handelns zu erkennen und vor allem zu begründen. Weil die Begründungen nicht beliebig sind, ist das ein diskursethischer Ansatz in der Tradition Kants. Regeln und Begründungen müssen bsp. Verallgemeinerungsfähig und transparent sein. Kohlberg entwickelte entsprechende Reifestufen der biografischen und persönlichen Gewissensentwicklung.[iv] Diese Vorstellung übersteigt das ökonomische Menschenbild genau dadurch, dass es nicht nur die Nutzenmehrung als Handlungsmotiv annimmt, sondern einer moralischen Vernunft Platz gibt.

FAZIT

Im Kern kristallisiert sich die philosophische und theologische Schlüsselfrage nach dem Menschenverständnis als Bildungsfrage schlechthin heraus: Diese lauten z.B.: Erlaubt die biologische Erforschung des Gehirns überhaupt noch die philosophische oder theologische Annahme eines freien Willens? Gibt es das autonome Subjekt überhaupt? Ist unsere moderne Subjektvorstellung vielleicht nur eine Fata Morgana, die biologisch aus neuronalen Impulsen entsteht und wie ein Algorithmus ein Bio-Programm abarbeitet? Sind Freiheit und Würde nur neuronal vorgaukelt? Wenn nur der Nutzen der Arbeit im Vordergrund steht, braucht es dann tatsächlich noch die Menschenrechte? z.B. die Überzeugung, dass Subjekte keinen Preis, sondern einen Wert haben? Oder wird alleine die unsichtbare Hand die digitale Zukunft richten: z.B. durch die heimliche Wechselwirkung von Angebot und Nachfrage? kommt es so zum Wohl aller? Steuert vielleicht der digitale Zwilling künftig wie Gottes Hand unser Dasein? Diese Debatte steckt noch in den Kinderschuhen und hat erst begonnen. Die Auswirkungen können aber gravierend sein. Die Annahme der Freiheit ist dann die Voraussetzung, um solche Prozesse verantwortet zu gestalten. Deshalb ist es bedeutsam, dass Philosophen und Theologen diese Fragen heute erkennen und sich in den interdisziplinären Dialog einklinken.

Zudem zeigt der Rekurs, dass die heute schon verbreitete Rede von einer Ethik 4.0 irreführend bzw. grenzwertig ist. Denn das könnte fälschlicherweise implizieren, dass es einst eine abgeschlossene, nun aber nicht mehr gültige Ethik für die analoge Welt gab und wir jetzt eine neue Ethik für die digitale Zeit benötigen. So als wäre das Ethikverständnis von der Technikentwicklung abhängig. Das ist aber nach Kant genau andersherum. Nach Kant ist jedes Handeln von der Vernunft abhängig. Industrieentwicklung ist kein Schicksal, sondern das Ergebnis von technischer Vernunft. Und es ist die bleibende Aufgabe der moralischen Vernunft, die neuen Bedingungen und Erfordernisse dieser digitalen Zukunft im formalen Horizont der praktischen Vernunft und ihrer kategorischen Imperative auszulegen und neu zu interpretieren.

Was ist nun die Schlussfolgerung für den Bildungsbereich? Beide Subjektvorstellungen prallen in Schulen aufeinander. Der staatliche Bildungsauftrag ist an den kantschen Autonomibegriffe gebunden. Der Staat garantiert kraft seiner Verfassung die Grundwerte der Freiheit und Gleichheit. Diese sind an die Vorstellung der Würde aufgrund der nackten Existenz und damit der Gleichheit aller rückgebunden. Wird diese Vorstellung bleiben oder wird sich von der utilitaristischen, entscheidungstheoretischen aufgesogen? Das Erkennen der Brisanz solcher Kernfragen ist meines Erachtens der Eckstein für die künftige Gestaltung einer Bildungslandschaft 4.0.

 


[i] Schneider, Patrik, a.a.O., S. 175f.

[ii] Z.B. Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? Essay, 1784.

[iii] In meiner Promotionsschrift untersuchte ich den Unterschied zwischen dem Begriff des Guten und Gerechten in der ökonomischen Wirtschaftsethik und die transzendentalphilosophisch orientierten Ansätze in den gängigen Gesellschafts- und Sozialethiken. (vgl. Schneider, Patrik, a.a.O.).

[iv] Auch im religionsdidaktischen Bereich ist genau dieses an Autonomie geprägte Modell der Ausgangspunkt für religiös-ethische Bildungsmodelle: und nicht mehr das heteronome.