Archiv des Autors: Patrik Schneider

Digitaler Zwilling Abstract

Schneider, Patrik, Wie umgarne ich meinen digitalen Zwilling, 2019

Abstract:

  • Der „Digitale Zwilling“ ist eine Wortschöpfung aus der Industrie. Damit wird eine Cloud bezeichnet, in der evidenzbasierte Daten von Nutzern, Kunden, Produzenten und Maschinen synchronisiert und abgeglichen werden.
  • Nach einer knappen Einführung in den Begriff Industrie 4.0, dem dazu korrespondierenden Begriffen Arbeit 4.0 und Bildung 4.0 wird die drohende Reduzierung des dahinterliegenden Menschenbegriffs mit Hilfe der Philosophie und Theologie analysiert und mögliche Säulen einer  gelingenden Bildungslandschaft 4.0 skizziert.
  • Das Fazit: „Gelassenheit im Umgang mit dem digitalen Zwilling, den Mut sich nicht von ihm vereinnahmen zu lassen und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden, sind wohl die angemessenen Haltungen, die heute der Umgang mit dem digitalen Zwilling menschlich ermöglichen. Diese einzuüben, gehört wohl zu einem humanen Schul- und Bildungssystem. Mit dieser Haltung wird der Digitale Zwilling weder zum Superman noch zur Bestie. Er bleibt das, was er ist: eine Maschine, die dem Menschen dient.“ (S. 48)
  • Flyer zum download)

70 Jahre Grundgesetz Nicht das Kapital, sondern der Mensch schafft den Frieden

Instrumental: Freude schöner Götter Funken…

Hinführung

Nach seiner Wahl zum Präsidenten betritt Emmanuel Macron 2017 mit dieser Europahymne auf die Bühne der Weltöffentlichkeit – bei seiner Siegesfeier am Louvre. Ein Sieg, über den wir jubelten. Und beim Einzug wird nicht zuerst die französische Nationalhymne, die Marseillaise, sondern die Europahymne gespielt: Die symbolträchtige Handlung eines jungen Senkrechtstarters: erst Europa, dann die Nation. Das ist jetzt 2 Jahre her. Und nicht nur die die Gelbwestenbewegung zeigt uns, wie schwierig diese Präsidentschaft Macrons in diesen Sturmzeiten ist.

Populistische Mehrheiten beginnen den selbstverständlichen Frieden, den wir seit über 7 Jahrzehnten in Europa haben, immer mehr zu gefährden! Hier am Rhein haben wir eine besondere Verantwortung! Der Rhein ist eine zutiefst gebeutelte Region gewesen. Deshalb ist der 70 jährige Geburtstag des Grundgesetzes für unsre Region eine besondere Herausforderung!!! Es gab seit Gedenken noch keine Generation am Rhein und der Saar, die so vom Frieden profitiert hat wie die gegenwärtige! Und dazu trägt der Geist des Grundgesetzes erheblich bei.

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Ökumenischer Gottesdienst zum 1. Mai 2019 in Karlsruhe „Europa jetzt erst richtig“

Hinführung

Predigt

Ein Waffenstillstand allein bringt noch lange keinen Frieden. Das lässt sich zumindest aus den beiden Katastrophen des 20. Jahrhunderts lernen. Das Schweigen der Waffen genügt nicht. Zum Frieden gehört eine politische Haltung.

Nach dem Ersten Weltkrieg galt der Grundsatz: Die Nation ist unantastbar. Dolchstoßlegende. Gekränkte Ehre; Legenden vom Vaterlandsverräter, verletzte Nationalstolz- erkauft mit den Reparationsleistungen – wurde dann zum Nährboden für die nächste Katastrophe: 15 Jahre später: dem 3. Reich. Hier galt als Steigerung dann der Grundsatz: Die Rasse ist unantastbar. 12 Jahre hielt diese Maxime der Rasse und des Deutschtums dann… mit verheerender Bilanz!

Erst nach über 70 Millionen Toten wurden dann einige gescheit: die Väter und Mütter des Grundgesetzes legten die Basis für den Frieden in Europa mit einer neuen Meßlatte: den Menschenrechten. In wenigen Tagen feiern wir den 8. Mai: 70 Jahre Grundgesetz. Dort steht in dicken Lettern diese Meßlatte: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Eine Vision, eine Utopie – gegen die täglich noch verstoßen wird. Aber sie brachte unserer Generation tatsächlich Lebensfülle! Über 70 Jahre Frieden nicht nur am Rhein!

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Presseberichte zum Essay

Interview: „Technik ohne Rahmenbedingungen führt ins Chaos“- Patrik Schneider veröffentlicht Essay, Quelle: Mittelbadische Presse, baden online vom 2. April 2019
Autor:
Matthias Heidinger, Achern
https://www.bo.de/lokales/achern-oberkirch/acherner-patrik-schneider-ueber-den-digitalen-zwilling

Printversion veröffentlicht in:
* Acher-Renchen-Zeitung vom 02. April 2019: „Mensch und Maschine werden Partner“
* Badisches Tagblatt vom 04. April 2019: „Wir sind schon mittendrin in der Orwell Welt“Acher

Plädoyer für mehr Menschlichkeit – Wie umgarne ich meinen digitalen Zwilling. Patrik Schneider stellt Essay vor, Quelle: Acher Bühler Bote vom 6. April 2019
Autor: Roland Spether

Die Vision: Wertschätzende Kollegialität

FAIRsuchen wir es…

Als ausgebildeter Wirtschaftsmediator unterstütze ich Sie und Ihre Unternehmung, Einrichtung, Behörde, Schule, Verband oder soziale Organisation bei der konstruktiven Bearbeitung von Konflikten, egal ob sie Mobbing, Burnout oder schlechtes Betriebsklima genannt werden. Und zwar durch entsprechende Bildungsangebote, Mediation oder konkret durch Beratung.

zum Beispiel:

  • durch schnelle Vermittlung zu Experten in das sozialtherapeutische Umfeld, wenn bei Mitarbeitern etwas angebrannt scheint: z.B. bei Sucht-, Überschuldungs- oder familiären Problemen. Wir arbeiten nach Jahrzehnten Praxisarbeit in der Region in guten und bewährten Netzwerken.
  • oder durch Prävention: wir unterstützen Sie beispielsweise beim Abfassen und Implementieren entsprechender Vereinbarungen zu Regeln eines Fairen Umgangs am Arbeitsplatz, wie sie in Konzernen längst üblich sind und entsprechend in das Qualitätsmanagement der Leitbilder aufgenommen wurden.

Oft verbergen sich hinter den Schlagworten wie beispielsweise Mobbing, schlechtem Betriebsklima oder Führungsschwäche einfach nur Klischees, die einer tieferen Aufarbeitung bedürfen, um langfristig Ihre Organisation nicht zu lähmen. Deshalb steht nicht das Problem, sondern die Lösung im Vordergrund. Ziel ist es, positiv einen fairen Umgang, eine lebensbereichernde Kultur und spielerische Freude am gemeinsamen Tun dauerhaft (wieder) zu entwickeln, zu fördern und nachhaltig zu erreichen. Durch eine Investition in ein bewussteres Qualitätsmanagement profitieren alle. Denn:

  • Konflikte fallen nicht einfach vom Himmel. Vor allem sind sie nicht schlecht oder böse! Konflikte sind Leuchttürme! Alte Wege, so erhellen sie, sind nicht mehr gangbar – stattdessen braucht es neue! Gehen Sie es an!
  • Das faire Lösen ist meist günstiger als das lange Mitschleppen unsichtbarer Streitereien. Diese kleinen verborgenen Giftmonster entwickeln sich oft als Nährboden für das, was man ein gemeinhin vergiftetes Betriebsklima oder gar als Mobbing bezeichnet.
  • Das Entzaubern solcher heimlichen Giftmonster schont Ihre Kraft und die Nerven Ihrer Mitarbeiter.
  • Deshalb braucht es die Kultur einer WERTSCHÄTZENDEN KOLLEGIALITÄT. Die fällt normalerweise nicht vom Himmel, sondern entwickelt sich aus einer gelebten Unternehmenskultur. Dabei will ich Sie und Ihre Organisation unterstützen.

Nehmen Sie Kontakt auf. Wir behandeln selbstverständlich Ihre Anfrage seriös und vertraulich.
Kontakt

siehe Seite: Vita

Essay: „Wie umgarne ich meinen Digitalen Zwilling?“ Vom Umgang mit einem Hirngespinst. Ein Essay

erhältlich als BoD-Ebook (5,99 Euro) oder als gebundene Druckbroschüre (13,90 Euro)

https://www.bod.de/buchshop/wie-umgarne-ich-meinen-digitalen-zwilling-dr-patrik-schneider-9783749436637

Verfasser

Der Verfasser, Dr. Patrik Schneider, ist 1960 in Karlsruhe geboren. Als Theologe und Pastoralreferent arbeitete er lange Jahre praktisch als Betriebsseelsorger in Böblingen und danach als Berufsschullehrer im Badischen. 4 Jahre war er Geistlicher Leiter der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) der Erzdiözese Freiburg. In diesen Jahren beriet er u.a. Betriebe bei der Abfassung von Betriebsvereinbarungen zum fairen Umgang am Arbeitsplatz – z.B. die DaimlerAG. 2012 reflektierte er die lange Praxis in seiner religionspädagogischen Promotion über neue didaktische Wege sozialethischer Bildung. 2016 vertiefte er seinen methodischen Werkzeugkoffer durch eine Ausbildung zum Konfliktcoach und Wirtschaftsmediator.

März 2019

Gesprächsabende
  • Kath. Bildungswerk Gaggenau, 20. März 2019, 19.30 Uhr: Wie umarme ich meinen digitalen Zwilling – Vom Umgang mit einem Hirngespinst siehe: https://www.kath-gaggenau.de/html/veranst/detail.html?&m=143378&vt=2&tid=2140101
  • Kolpingsfamilie Lautenbach, 21. Februar 2019, 19.00 Uhr: Gewaltfreie Kommunikation.Wenn die Giraffe mit dem Wolfe tanzt oder: Du sollst deinen Nächsten lieben – wie dich selbst

Erfahrungen im Bereich Digitalisierung

Mit und von mir geplante und durchgeführte Veranstaltungen zur Digitalisierung u.a.

Seit 2016: Mitglied im Ausschuss ´ Politik und Gesellschaft` des Diözesanrates der Katholiken in der Erzdiözese Freiburg mit Schwerpunkt Digitalisierung.

11/ 2017: Referent beim Dies des Dekanats Baden-Baden, Arbeit 4.0, Sinzheim

05/ 2018: Zukunft der Arbeit, Digitalisierung, mit dem Gewerkschaftssekretär der Bezirksleitung der IG Metall BW, Kai Burmeister, Achern Gaststätte zur Hoffnung

07/ 2018: Politisches Feierabendgespräch, Autonomes Fahren mit Prof. Dr. Rupert Felder, Heidelberger Druck, Carl-Benz-Schule, Gaggenau

06/ 2018: Fachtagung der Fachberater für Katholische Religion an Berufsschulen, Carl-Benz-Schule, Gaggenau

11/ 2018: Politisches Feierabendgespräch, Wertebildung mit Prof. Dr. Hans Mendl, Religionspädagoge, Carl-Benz-Schule, Gaggenau (vgl. den Link zum Artikel auf der Homepage der Carl Benz Schule Gaggenau)

2019: Einladungen als Autor bzw. Referent zu Fach- und Tagesveranstaltungen

  • 23. Juni 2019, Lesung in der Antoniuskapelle Ottersweier-Hatzenweier
  • 06. Juni 2019, Lesung im Rahmen der Lesearena des Verlegers Klöpfer, Hotel Atlantic, Baden Baden
  • 20. März 2019: Wie umarme ich meinen digitalen Zwilling, Bildungswerk Gaggenau, St. Marien Gemeindehaus, 19.00 Uhr
  • 22. März 2019: Referent beim Diözesanrat der Katholiken in der Erzdiözese Freiburg (Ausschuss Politik und Gesellschaft)
  • 18 u. 21. März 2019: Referent bei den Fachschaftstagen für Religionslehrer an beruflichen Schulen in Bad Säckingen / Kippenheim
  • 4. April 2019, Präsentation des Essays in der Reisebörse Achern, 19.00 Uhr