Archiv der Kategorie: Archiv

ältere Beiträge

März 2019

Gesprächsabende
  • Kath. Bildungswerk Gaggenau, 20. März 2019, 19.30 Uhr: Wie umarme ich meinen digitalen Zwilling – Vom Umgang mit einem Hirngespinst siehe: https://www.kath-gaggenau.de/html/veranst/detail.html?&m=143378&vt=2&tid=2140101
  • Kolpingsfamilie Lautenbach, 21. Februar 2019, 19.00 Uhr: Gewaltfreie Kommunikation.Wenn die Giraffe mit dem Wolfe tanzt oder: Du sollst deinen Nächsten lieben – wie dich selbst

Erfahrungen im Bereich Digitalisierung

Mit und von mir geplante und durchgeführte Veranstaltungen zur Digitalisierung u.a.

Seit 2016: Mitglied im Ausschuss ´ Politik und Gesellschaft` des Diözesanrates der Katholiken in der Erzdiözese Freiburg mit Schwerpunkt Digitalisierung.

11/ 2017: Referent beim Dies des Dekanats Baden-Baden, Arbeit 4.0, Sinzheim

05/ 2018: Zukunft der Arbeit, Digitalisierung, mit dem Gewerkschaftssekretär der Bezirksleitung der IG Metall BW, Kai Burmeister, Achern Gaststätte zur Hoffnung

07/ 2018: Politisches Feierabendgespräch, Autonomes Fahren mit Prof. Dr. Rupert Felder, Heidelberger Druck, Carl-Benz-Schule, Gaggenau

06/ 2018: Fachtagung der Fachberater für Katholische Religion an Berufsschulen, Carl-Benz-Schule, Gaggenau

11/ 2018: Politisches Feierabendgespräch, Wertebildung mit Prof. Dr. Hans Mendl, Religionspädagoge, Carl-Benz-Schule, Gaggenau (vgl. den Link zum Artikel auf der Homepage der Carl Benz Schule Gaggenau)

2019: Einladungen als Referent zu Fach- und Tagesveranstaltungen

  • 20. März 2019: Wie umarme ich meinen digitalen Zwilling, Bildungswerk Gaggenau, St. Marien Gemeindehaus, 19.00 Uhr
  • 18 u. 21. März 2019: Referent bei den Fachschaftstagen für Religionslehrer an beruflichen Schulen in Bad Säckingen / Kippenheim
  • 22. März 2019: Referent beim Diözesanrat der Katholiken in der Erzdiözese Freiburg (Ausschuss Politik und Gesellschaft)
  • 4. April 2019, Präsentation des Essays in der Reisebörse Achern, 19.00 Uhr

Konfliktmanagement

Personal- und Betriebsrätekreis Freiburg: Konflikte in der Arbeitswelt – Welche Lösungsmöglichkeiten
bietet das aktuelle Arbeitsrecht?
  • Donnerstag, 31. Januar 2019, 19.00 Uhr
  • Ort: Haslacher Hof, Freiburg 
  • Leitung: RA Michael Wirlitsch
DGB – KAB – EAN in Karlsruhe
Konflikte am Arbeitsplatz
und ihre Bewältigung
  • Dienstag, 22. Januar 2019 2019, 19.00 Uhr
  • Ort: DGB-Gewerkschaftshaus Karlsruhe:„Konflikte in der Arbeitswelt – Welche Lösungsmöglichkeiten bietet das aktuelle Arbeitsrecht?“
    Referenten: Rechtsanwältin Silke Reiter, Baden Baden, Dr. Patrik Schneider, Achern.
IG Metall Gaggenau: Konflikte in der Arbeitswelt –
Welche Lösungsmöglichkeiten
bietet das aktuelle Arbeitsrecht?
  • Freitag, 16. November 2018, 19.00 Uhr
  • Ort: Gewerkschaftshaus Gaggenau 
    Referenten: RA Michael Wirlitsch, Konstanz, Dr. Patrik Schneider, Achern

Ganz VW wird Autonom

Achern, 5.2.2018
Leserbrief zu: „Ganz VW wird Autonom“ in AUTO-TEST, Axel-Springer Verlag, Nr. 2 / Februar 2018, S. 44

Gruseliger Gedanke, dass VWs autonom in Zukunft werden könnten. Klar: in dem Artikel wurde das inflationäre Schlagwort vom autonomen Fahren aufgegriffen und zugespitzt. Passiert ja gerade öfters im Mainstream. Überall wird von der Autonomie von Autos geträumt. Schaut man mal genauer hin, dann fällt an dieser Sprachmetapher jedoch folgendes auf. Autonomie, ein Wort aus dem Griechischen, bedeutet ursprünglich: „ein sich selbst gebendes Gesetz“. Mit diesem Begriff und seiner Interpretation wurde seit der europäischen Aufklärung die menschliche Würde und die Achtung vor dem Leben begründet. Ablesbar zum Beispiel in den Freiheitsrechten unsres Grundgesetz. Der Kern in einer knappen Formel: Menschen haben Freiheit und deshalb eine unantastbare Würde. Sie können sich mit dem Licht ihrer Vernunft selbstbestimmen – soweit der Geist der Moderne, mit dem wir bislang gut gefahren sind. Das macht den Menschen aus.

Maschinelle und virtuelle Systeme hingegen reagieren hoffentlich lediglich nur nach streng deterministischen Algorithmen, die von autonom denkenden Menschen nach Vorgaben von Recht und Grundordnung eingegeben wurden – und arbeiten diese ab. Der Vorteil liegt in der Geschwindigkeit von solchen Operationen, aber mitnichten darin, dass Autos beginnen, tatsächlich autonom, also selbstbestimmt, zu handeln. Horror: Man stelle sich vor, dass Autos sich selbst bestimmen: also so wie etwa der berühmte Herbie, der tolle Käfer, der sich blinzelnd in andre Autos verlieben und so herrlich mit seinen Blinkern und Scheinwerfern flirten konnte. Fiktion und Romantik der späten 60er und frühen 70er Jahre! Aber man stelle sich in 20 Jahren folgende herbe Szenarium vor: ein Rentner, der sich von seinem autonomen Auto zum Discounter fahren lässt, stockt mitten in einhem Kreisverkehr, weil sein Fahrzeug sich gerade unsterblich in das autonome Auto nebenan verliebt, deshalb stehen bleibt und zu blinzeln und flirten beginnt – also autonom handelt. Ist das nun kleinkariert? Ich meine nicht. Die ganze Debatte um die Digitalisierung wird derzeit verbal herbeischöngeredet durch die Verherrlichung der Vorstellung, dass Autos irgendwann auf Augenhöhe mit dem Menschen stehen. Der Herbie von nebenan. Ein Urtraum der Menschheit! Die Würde des Menschen verwischt dabei.

Zudem fällt an der Artikelüberschrift weiterhin folgendes auf: Autonom wird großgeschrieben. Das geht im Deutschen bekanntlich bei Adjektiven bekanntlich nur dann, wenn sie einen Eigennamen bezeichnen. Schwierig wäre es, wenn VW nun noch den menschenrechtsrelevanten Gehalt des Begriffs Autonomie für ihre Marke zu verzwecken begönnte und damit Kunden zu binden. VW ist eine Marke. VW kann wie alle anderen Organisationen nie autonom werden. Richtig ist, dass über das Image von Marken autonome Menschen in Vorständen und Management entscheiden und diese Entscheidungen dann in Strategien und Organisationsstrukturen umsetzen. Da haben sie bei VW mit Dieselgate und Affenversuchen allerdings bewiesen, dass ihnen ein glückliches Händchen nicht immer hold war. Die jüngste Geschichte des Konzerns zeigt, dass Autonomie von Menschen Gefahr laufen kann, die völlig falschen Entscheidungen zu treffen. Deshalb braucht es mehr öffentliche Kontrolle, mehr Verbraucherschutz und Transparenz. Ein autonomer VW Konzern wäre ein Horrorkonstrukt – trotz SPD Ministerpräsident im Aufsichtsrat – denn diese Marke läuft Gefahr, seine Ziele zu eng an der Gewinnmaximierung und Marge der Aktionäre auszurichten.

FIXSTERNE

Achern 2017

Fixsterne

Fixsterne waren die antiken Navigationssysteme der Seefahrer. Ihre Leuchtkraft schuf Orientierung. Mit ihrer Hilfe entdeckten sie die Welt. Wenn die Fixsterne verdunkeln oder durch Wolken verhangen sind, dann Gnade uns Gott, dann geht die Orientierung verloren.

Essay
Die folgenden Texte sind ein Versuch, mit diesem Sprachbild aus der Nautik Landschaften der Kultur- und Geistesgeschichte ein wenig auszumalen und zu erhellen.
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unveröffentlicht Achern 2017, by Patrik Schneider

Lyrik

Blau grün gelb – Farben blinzeln mir aus der Palette zu
Und ich krieg keine Ruh
Dazu Silhouetten vor meinem geistigen Auge

Federstriche am Firmament
Der Fixstern leuchtet mir zu
Rot – grün – gelb
Gelb scheint das Licht
Rot das Feuer
Grün –fällt mir der Schatten von Blättern in Weinreben ein!

Prost : Maler! Ich komme
Aus der Sonne
Der Pinsel beginnt sich zu drehen
Es ist nun doch zu sehen!
Kleine Farbtupfer tropfen auf das Bild,
vermischen sich im aromatisch mild

unveröffentlicht Achern 3.5.2017, by Patrik Schneider

Archiv

Achern, 4.5.2016
Christi Himmelfahrt – Vaddertag, Thekentag oder doch der 7. Himmel gegen die trinitarische Vergessenheit
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Mannheim, 1.5.2016
Zeit für mehr Solidarität oder: Jesus wanderte gerndenn Feiertage sind für den Menschen da
Predigt zum 1. Mai in Mannheim, St. Sebastian
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Achern, 30.4.2016
Essay: Menschenwürdige Arbeit. DieselGate als Herausforderung für die KAB
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Sinzheim, 4.3.2016, 19.30 Uhr, Vortrag
Laudato si`: Die Umwelt-Enzyklika von Papst Franziskus und ihre Bedeutung für die Gesellschaft, beim Verein Landwirtschaftlicher Fachbildung; Rastatt Baden-Baden e.V.

Achern, 19.9.2015
Essay: Die Bedeutung der Sozialenzyklika Rerum novarum nach 125 Jahren. Von der Soziallehre zur lehramtlichen Sozialverkündigung, Vor fast 125 Jahren, am 15.5.1891, wurde die 1. Päpstliche Sozialenzyklika der Neuzeit Rerum Novarum (RN) von Papst Leo XIII veröffentlicht. Lohnt sich die Auseinandersetzung mit ihr heute noch? Die Zeiten haben sich doch geändert. Ja meine ich dennoch, denn mit dieser Enzyklika begann ein neues Kapitel in der Kirchengeschichte. Statt sich mit den Reichen und Schönen, den Fürsten und Kaisern zu verbandeln, machte die Kirche sich zum erstenmal zum Anwalt ihrer armen Mitglieder und forderte laut für Arbeiter: Mehr Lohn bzw. in der Sprache der Zeit: einen Gerechten Lohn! Damit begann ein neues Kapitel, das dann im II. Vatikanum einen vorläufigen Abschluss fand und nun im Pontifikat von Franziskus sich als Modell zuspitzt: eine verbeulte Kirche – eine Kirche auf  auf Seiten der Armen.
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Mannheim, 22.11.2015
Referent beim Besinnungsmorgen der KAB Mannheim
Material

Freiburg, Dezember 2015
2015 – ein Jahr der Herausforderung, 
in: KAB IMPULS Baden-Württemberg, Informationen der Diözesanverbände Rottenburg-Stuttgart und Freiburg, Dezember 2015, S 1-2,
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Freiburg, 8.11.2015
Impuls zur Eröffnung der Südbadischen Sozialtage am 8.11.2015 um 11.00 in der Universitätskirche Freiburg, Der Kern der Christlichen Sozialethik oder: wann können wir wieder mit vollem Herzen Laudato si VW singen
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Achern, 26.10.2015
Die SPD-Achern initiiert erfolgreich eine Resolution des Gemeinderates Achern gegen Fremdenfeindlichkeit und Ausländerhass
Link zum Artikel aus der Acher Renchen Zeitung (ARZ) vom 28.10.15

Achern, Oktober 2015
Essay, Laudato si` VW? Nein: Laudato si kann der Großkonzern VW gerade wohl nicht mehr singen: Unerwartet traf es im September diesen Konzern während der IAA. W hat jahrelang die Abgaswerte von Dieselmotoren auf den Prüfständen manipuliert: und das nicht nur ein bisschen. VW verspielte damit nicht nur das Vertrauen seiner Kunden, sondern spielte – und das ist ja noch gravierender – vor allem mit dem Leben seiner Kunden: Denn Dieselemissionen sind krankheitserregend! Krasser könnte der päpstlich umstrittene Satz: „Diese Wirtschaft tötet“ (Evangelii Gaudium Nr. 53) seine Richtigkeit gar nicht erweisen. Gibt es noch mehr Schnittpunkte zwischen Kirche und Dieselmotor?
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Mosbach, 12.10.2015
Die Zukunftsgestaltung unseres KAB Sozialverbandes, Impulsreferat bei der KAB Gruppe Mosbach. Impulsreferat beim KAB-Bezirksverbandstag Main-Tauber im Kloster Bronnbach-Bursariat,

Karlsruhe, 8.10 2015
Podiumsdiskussion um die Sterbehilfe 
Im deutschen Bundestag steht im November eine Neuregelung der „Sterbehilfe“ bevor. Dem Bundestag liegen unterschiedliche Gesetzentwürfe vor, über die die Abgeordneten ohne „Fraktionszwang“ abstimmen können. Die Frage der sog. „Sterbehilfe“ und die weltanschaulichen bzw. ethischen Hintergründe der verschiedenen Positionen sowie die Gesetzesentwürfe werden im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt und kontrovers diskutiert.

Offenburg, 7.10.2015
Wortgottesdienst zum Tag der Menschenwürdigen Arbeit: Danke liebe Pflegerin, 19.00 Uhr, in der St. Martin Kirche, Zähringerstr.

Freiburg, Juli 2015
Das Menschenrecht auf Arbeit – eine theologische Betrachtung, in: KAB Erzdiözese Freibug, MMTC-WMCW-WBCA würdige Arbeit. Impulse zum Tag der menschenwürdigen Arbeit 7. Oktober 2015, Freiburg 2015, S. 5-10.
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Achern, 25.6.2015
Moderation der Veranstaltung, „Recht als Hilfen zum Leben“ mit Prof. Dr. Bernd Feininger, Katholisches Gemeindehaus Achern

Karlsruhe, 21.5.2015
Moderation der Veranstaltung, Anders Wirtschaften!
Referent: Dr. Wolfgang Kessler, 19.30 Uhr im Dekanatszentrum Karlsruhe

Achern, 16.5.2015
Abschluss des 1. Grundkurses für Wirtschaftsethik nach eineinhalb Jahren

Achern, 16.5.2015
Solidaritätserklärung für die Forderungen der Beschäftigten in sozialen Berufen
Gegen die seit Jahrzehnten sich abzeichnende Tarifspreizung zwischen industriellen und sozialen Berufen wurde diese Woche aus den Reihen der sozialen Berufe klare Zeichen in Achern  gesetzt…“
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Link zum Text  (veröffentlicht in der lokalen Presse)

Mannheim, 16.5.2015
„Zur Zukunft eines Sozialverbandes – Geleitwort des Diözesanvorstands der KAB Freiburg“, in: KAB Mannheim Rhein Neckar, 125 Jahre Gründung des Arbeitervereins in Mannheim, Eine Aufsatzsammlung, Mannheim 2015, S. 90ff.
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Link zur KAB Mannheim Neckar

Mai 2015,
Vorstellung als Geistlicher Leiter der KAB in der Erzdiözese Freiburg, im KAB-IMPULS, Mitgliedermagazin der KAB, Mai 2015
Link zum Artikel 

Freiburg, 1.5.2015
Zur Bedeutung des 1. Mai-Feiertags als Tag der Arbeit – im Gespräch mit Dieter Waldraff, Pressestelle der Erzb. Ordinariats, Freiburg 2015
mp3 Datei

Offenburg: 1. Mai, 9.00 Uhr
Gestaltung des ökumenischen Gottesdienst der KAB und EAN zum 1. Mai in der Andreaskirche Offenburg

Achern, 27.4.2015
7. Arbeitnehmerempfang der Stadt Achern mit Staatssekretärin Anette Kramme vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Vergleiche die Berichterstattung von Wolfgang Winter in der Acher-Rench-Zeitung (ARZ) vom 29.4.2015
Link zur ARZ

Karlsruhe, 7.3.2015
Impulsvortrag beim DVA der KAB Freiburg (Link zur PowerPoint) – frei nach der PowerPoint „GutWirtschaften“ von Dr. Michael Schäfers (Link zur PowerPoint der KAB-Bundesebene)